Diamanten als Geldanlage

Diamanten sind die wohl kleinste und wertvollste Geldanlage der Welt, und 1.000 Mal seltener als Gold.

Als Geldanlage eignen sich nur sehr hochwertige Diamanten. Anlage-Diamanten können das eingesetzte Kapital über lange Zeit konservieren und bieten die Chance auf langfristige Kursgewinne. Gegenwärtig suchen Investoren verstärkt nach Geldanlagen mit geringem spekulativen Charakter und langfristigem Anlage-Horizont. Ein großer Vorteil des Diamanten-Marktes: Es gibt keine Spekulanten, wie etwa Hedgefonds. Anlage-Diamanten eignen sich zur Diversifizierung von Geldanlagen im Segment der Sachwerte, zum Beispiel als Alternative oder Ergänzung zum klassischen Edelmetall-Investment oder zur Immobilie. Bei der Geldanlage punkten Diamanten mit einer hervorragenden Mobilität: Ein Anlage-Diamant von wenigen Zehntelgramm, gemessen in Karat, komprimiert bereits einen erheblichen Wert und passt in jedes Schließfach.

Tipps für die Geldanlage in Diamanten

Eine gut geplante Geldanlage setzt Grundkenntnisse zu Diamanten voraus. Welche Diamanten eignen sich als Geldanlage, welche nicht? Wie sieht ein gutes Diamanten-Zertifikat aus? Sollte man lose oder versiegelte Diamanten kaufen? Was sollten Sie bei ihrem Diamanten-Investment bereits heute beachten, damit Sie Ihre Anlage-Diamanten später besser verkaufen können? So optimieren Sie Liquidität und Rendite Ihres Diamanten-Investments:

  • Kaufen Sie zertifizierte Diamanten – aber niemals lose!

    Kaufen Sie als Geldanlage stets von anerkannten Zertifizierungsinstituten wie GIA (1) oder HRD (2) zertifizierte, versiegelte Diamanten. Sie sind in aller Welt anerkannt und lassen sich international besser verkaufen. Nicht zu empfehlen sind unbekannte Zertifikate, individuelle Händler-Expertisen, sowie lose Diamanten (3). Zwar verfügen auch lose Diamanten über ein Zertifikat, können jedoch durch betrügerische Marktteilnehmer leicht vertauscht werden.

  • Sparen Sie nicht an der falschen Stelle!

    Die Versiegelung kostet je nach Größe 50 bis 80 Euro mehr. Wer hier spart, spart jedoch an der falschen Stelle. Die Versiegelung ist eine zusätzliche Sicherheit des zertifizierenden Instituts und schützt vor gefälschter Ware. Jeder Diamant hat eine einmalige Reportnummer, die auf dem Zertifikat (1), auf dem Safety-Case (2) sowie als winzige Lasergravur auf dem Diamanten (3) zu finden ist. Sie kann bei GIA oder HRD geprüft werden.

  • Vertrauen Sie nur dem Zertifizierungsinstiut!

    Trotz aller Sicherheitsbedenken verkaufen die meisten Händler dennoch lose Diamanten, teils sogar mit dem zweifelhaften Argument, die Echtheit sei bei losen Diamanten besser zu prüfen. In der Regel verfügen Händler und Juweliere jedoch nur über einfache Prüfgeräte (1). Erst die Spezialisten der gemmologischen Institute (2) identifizieren gute Imitate zweifelsfrei, z.B. HPHT-Diamanten, CVD-Diamanten oder Moissanite.

  • Kaufen Sie als Geldanlage ausschließlich Brillanten!

    Als Geldanlage eignen sich ausschließlich Brillanten (Diamanten im Brillantschliff), hier am Beispiel HRD (1) und GIA (2). Für Brillanten gibt es einen aktiveren, größeren Markt. Sie sind besser wieder zu verkaufen als andere Schliffe. Ein exzellenter Brillantschliff balanciert das Feuer und die Brillanz aus und entfaltet die vollkommene Schönheit des Diamanten. Als Feuer bezeichnet man die farbigen, als Brillanz die weißen Lichtreflexe.

  • Lernen Sie die vier wichtigsten Vokabeln der »Diamantensprache«!

    Die Qualität von Diamanten wird im Zertifikat anhand der 4 C’s beschrieben – Carat, Color, Clarity und Cut. Diamanten zur Geldanlage sollten möglichst groß (Carat), besonders weiß (Color), und möglichst lupenrein sein, also frei von Verunreinigungen und Einschlüssen (Clarity). Der Schliff (Cut) sollte in Proportion, Symmetrie und Politur mindestens sehr gut ausfallen, besser exzellent (»Triple-X«).

  • Wählen Sie als Geldanlage nur Diamanten in Top-Qualität!

    Ein großer, unreiner Einkaräter (1) kann weniger wert sein, als ein kleiner, lupenreiner und hochweißer Halbkaräter (2). Die 4 C's beschreiben das Wertegefüge anhand detaillierter Kategorien. Wählen Sie auf der Farbskala von D-Z Anlage-Diamanten in hochfeinem Weiß feinem Weiß, also D bis max. H (3). Wählen sie auf der 10-stufigen Reinheitsskala lupenreine Diamanten (FL, IF) oder solche mit geringen Einschlüssen (VVS1, VVS2).

  • Wählen Sie die Größe nach dem Zweck Ihrer Geldanlage!

    Größe ist nicht alles – bei Diamanten zählt das Zusammenspiel der Qualitätsmerkmale. Dennoch ist eine hohe Karatzahl ein gewichtiges Argument, denn hochwertige Anlage-Diamanten ab einem Karat aufwärts sind bereits sehr selten und weisen bessere Wertzuwächse auf, als Halbkaräter. Halbkaräter hingegen werden am Markt aktiver gehandelt. Sie kommen deshalb als Inflationsschutz bzw. Ersatzwährung in Frage.

  • Diversifizieren Sie Ihre Geldanlagen!

    Depots Die Diversifizierung ist für alle Geldanlagen ratsam, denn der Markt unterliegt schwankenden Finanzmarktzyklen. Setzen Sie niemals alles auf eine Karte, sondern mischen Sie mehrere Geldanlagen. Weil Diamanten bislang langfristige, stabile Aufwärtstrends zeigten, eignen sie sich gut zur Diversifizierung von Sachwertanlagen. Das Prinzip der Diversifizierung liegt auch in unseren Depots zugrunde.

Merkmale von Diamanten als Geldanlage

Seit der Antike sind Diamanten von Mythen und Legenden umwoben. Leider gilt dies oft auch für Diamanten-Investments. Vieles, was man Diamanten als Geldanlage nachsagt, entspricht nicht mehr dem neuesten Stand. Wie jedes andere Investment auch, verfügen Anlage-Diamanten über Vor- und Nachteile. Die Entscheidung, ob Diamanten als Geldanlage in Frage kommen oder nicht, sollte eigenverantwortlich, entsprechend persönlicher Präferenzen getroffen werden. Nachfolgend einige Anregungen für Ihren individuellen Analyseprozess:

Je höher das Karatgewicht eines Diamanten bei ansonsten exzellenter Qualität, desto besser seine Rendite.

Rendite verschiedener Geldanlagen im 10-Jahres-Vergleich
Anlage und Werteinheit Wert in USD zum 02.01.2002 Wert in USD zum 02.01.2012 Wertzuwachs in % pro Jahr Wertzuwachs in % kumuliert
Diamant zu 0,5 Karat1 3.600,00 $ 4.325,00 $ + 2,01 % + 20,14 %
Diamant zu 1 Karat1 18.000,00 $ 25.900,00 $ + 4,39 % + 43,88 %
Diamanten zu 5 Karat1 285.000,00 $ 700.000,00 $ + 14,6 % + 145,61 %
Goldbarren zu 1 Unze2 279,00 $ 1.566,00 $ + 46,12 % + 461,29 %
Silbermünzen zu 1 Unze3 4,60 $ 27,86 $ + 50,56 % + 505,65 %
Einfamilienhaus in den USA4 227.600,00 $ 274.200,00 $ + 2,05 % + 20,47 %
Aktien, S&P 5005 1.154,67 $ 1.277,06 $ + 1,06 % + 10,6 %
Sparkonto6 50.000,00 $ 55.231,11 $ + 1,04 % + 10,46 %
Quellangaben und Anmerkungen

Quelle: TASS Wertpapierhandelsbank GmbH, Bloomberg, FED Stand: 01.09.2012

Diamanten werden international in US-Dollar gehandelt. Zur verbesserten Vergleichbarkeit wurden deshalb alle Preise in US-Dollar ausgewiesen. Alle Angaben sind ohne Steuern angegeben (z.B. MwSt. und individuelle einkommensabhängige Besteuerung).

  1. Lupenreine Diamanten in hochfeinem Weiß mit exzellentem Schliff („Triple X“)
  2. Goldbarren zu 1 Unze, Feingold 999,9/1000
  3. Silbermünzen zu je 1 Unze, Feinsilber 999,9/1000
  4. Immobilie in den USA, Federal Reserve Bank of St. Louis
  5. Aktien-Rendite gemäß Performance des Standard & Poor’s 500 Index der 500 größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen
  6. Sparkonto mit dreimonatiger Kündigungsfrist basierend auf angenommenen Zinsen von durchschnittlich 1%, ohne Berücksichtigung des Kaufkraftverlustes von Papiergeld durch Inflation und Steuern.

Diamanten werden in USD gepreist. Eine Umrechnung in Euro würde die Preise aufgrund der Währungsumrechnung verfälschen. Bei Diamanten und Silber ist die zu diesem Zeitpunkt gültige Mehrwertsteuer enthalten (aktuell 19%). Auf Gold entfällt keine Mehrwertsteuer.

Die Rendite von Diamanten und anderen Geldanlagen

Die Rendite der verschiedenen Geldanlagen spricht zunächst für sich. Was sich in der Rendite allerdings nicht ausdrückt, sind die Kursschwankungen der jeweiligen Geldanlagen. Es ist eine Frage der persönlichen Einstellung, ob man eine Geldanlage lieber längere Zeit halten, oder im Falle eines Kursanstiegs jederzeit in der Lage sein möchte, durch einen kurzfristigen Verkauf Kursgewinne zu realisieren. Es gilt also, Fragen der Rendite und der Liquididät gegeneinander abzuwägen. Die Preisentwicklung von Diamanten zeigte, insbesondere im Vergleich mit Gold und Silber, in der Vergangenheit einen relativ kontinuierlichen Aufwärtstrend ohne große Schwankungen. Die Kurse von Gold und Silber hingegen schwankten teilweise erheblich. Diversifizieren Sie ihre Geldanlagen deshalb auch im Segment der Sachwerte. So streuen Sie das Risiko. Diesen Umstand berücksichtigen wir auch in unseren Depots.

Diamanten-Investments eignen sich, wie unser Beispiel zeigt, ideal, um Wert zu konservieren. Während viele Geldanlagen in Marktphasen wie der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise zwischenzeitlich an Wert verloren, verzeichneten Diamanten-Investments sogar Gewinne, insbesondere im Segment der großen, hochwertigen Anlage-Diamanten. Das klassische Sparkonto erbringt nicht einmal den Inflationsausgleich.

Auf Diamanten zur Geldanlage fallen 19 % Mehrwertsteuer an. Kursgewinne ab einem Jahr Haltedauer sind steuerfrei.

Steuern auf Geldanlagen im Vergleich
Art der Geldanlage Mehrwert-steuer in % Abgeltungssteuer inkl. Solidaritätzuschlag in % Steuer auf private Veräußerungsgewinne
Diamanten 19 0 Nach mindestens einem Jahr Haltedauer dürfen Veräußerungsgewinne steuerfrei vereinnahmt werden.
Feingoldbarren/-münzen 0 0
Silberbarren und Bullion-Silbermünzen 19 0
Immobilie, vermietet 0 0 Veräußerungsgewinne werden individuell besteuert und sind erst nach 10 Jahren Haltedauer steuerfrei.
Immobilie, selbst genutzt 0 0 Veräußerungsgewinne sind steuerfrei, sofern die Eigennutzung mind. 2 Jahre durchgängig erfolgte.
ETF oder Zertifikate, z.B. auf Edelmetalle 0 26,375 Die Abgeltungssteuer wird bereits von der Bank einbehalten und gilt damit als »abgegolten«.
Aktien 0 26,375
Fonds 0 26,375
Sparkonto 1 0 26,375
Quelle: TASS Wertpapierhandelsbank GmbH, Stand: August 2012
(1) Sparkonto ohne Freistellungsauftrag
Die vorstehenden Angaben sind keine Steuerberatung und umfassen weder Sonderfälle noch die individuell unterschiedliche Besteuerung. Die Einhaltung der Steuergesetze liegt beim Anleger. Bitte kontaktieren Sie ggf. Ihren Steuerberater.

Wie hoch sind die Steuern auf Diamanten im Vergleich zu anderen Geldanlagen?

In unseren Diamanten-Preisen ist bereits die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19 % enthalten. Kursgewinne sind bei einem späteren Verkauf steuerfrei, sofern die Geldanlage nicht vor Ablauf der gesetzlichen Spekulationsfrist von einem Jahr verkauft wird. Auf Geldanlagen in Diamanten und Edelmetalle fällt zudem keine Abgeltungssteuer an. Bei Aktien, Wertpapieren und Fonds hingegen sind unabhängig vom Zeitpunkt der Veräußerung 25% Abgeltungssteuer zu zahlen.

Steuern auf Diamanten und andere Geldanlagen*

Abgeltungssteuer auf private Geldanlagen

Für physische Geldanlagen wie Edelmetalle und Diamanten fällt keine Abgeltungssteuer an. Die Abgeltungssteuer wird in Deutschland seit dem 01.01.2009 auf private Kapitalerträge erhoben, z.B. auf Geldanlagen in Wertpapiere, Aktien und Fonds. Sie ist zwar eine Form der Einkommensteuer, wird aber anonym durch das kontoführende Kreditinstitut an das Finanzamt abgeführt. Damit gilt sie als »abgegolten«. Die Abgeltungssteuer beträgt 25% zuzüglich 5,5% Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, wobei diese bei Kirchenmitgliedern zwischen 8–9% der Abgeltungssteuer betragen kann.

Mehrwertsteuer auf private Geldanlagen

Die Mehrwertsteuer von 19% wird in Deutschland auf Waren und Dienstleistungen erhoben, darunter auch Diamanten, Feinsilbermünzen und Münzbarren. Von der Mehrwertsteuer befreit sind u.a. Feingoldmünzen und -barren sowie Immobilien. Die Mehrwertsteuer ist eine »Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug«, d.h. ein Händler, der die Ware lediglich zwischenzeitlich besitzt, lässt sich die Mehrwertsteuer als Vorsteuer vom Finanzamt zurück erstatten. Demnach wird nicht der gesamte Umsatz besteuert, sondern nur die Differenz zwischen Ein- und Verkaufspreis – der vom Händler geschaffene »Mehrwert«.

Private Veräußerungsgewinne

Erlöse aus privaten Veräußerungsgeschäften über 600 Euro müssen in der Einkommenssteuererklärung erklärt werden. Das betrifft zum Beispiel Gewinne oder Verluste aus dem Verkauf von Immobilien. Für Immobilien gilt, wie auch für Edelmetalle eine gesetzliche Spekulationsfrist – ein Jahr für Edelmetalle und Diamanten, 10 Jahre für Immobilien. Innerhalb dieser Frist sind Erlöse aus Veräußerungsgeschäften steuerpflichtig, danach können sie steuerfrei vereinnahmt werden. Private Veräußerungsgewinne erhöhen das zu versteuernde Einkommen. Die Höhe der Steuer ergibt sich aus der individuellen Besteuerung und lässt sich nicht pauschal beziffern.

* Stand: 2012, eigene Recherchen

Die Art der Diamanten und die Wahl des Anbieters entscheidet über die Liquidität von Anlage-Diamanten.

Diamanten liegend auf 5 Euro Schein
Halbkaräter sind liquider als Einkaräter.
Versiegelter Diamant mit Goldbarren und Silbermünze Maple Leaf
Mit der Liquidität ist es wie mit der Marktsituation – sie kann schwanken. Deshalb sollten Sie auch Sachwert-Anlagen stets diversifizieren!

Wie liquide sind Diamanten im Vergleich zu anderen Geldanlagen?

Bei physischen Geldanlagen, z.B. Goldbarren, Anlage-Diamanten oder Immobilien, ist stets relevant, ob sich ihre Geldanlage auch schnell und unkompliziert wieder verkaufen lässt. Bisher dauerte es bei Anlage-Diamanten meist eine Weile, bis ein passender Käufer gefunden war, der einen guten Preis für den Diamanten zahlte. Nur wenige Diamanten-Händler und Juweliere kaufen Diamanten an, und nicht selten liegen die Angebote bis zu 60% unter dem ursprünglichen Investitionsbetrag.

Durch das innovative Angebot der TASS Wertpapierhandelsbank GmbH bleibt Ihr Diamanten-Investment stets liquide, denn wer zertifizierte Anlage-Diamanten bei uns erwirbt, erhält eine dauerhafte Rückkaufgarantie für unversehrt originalversiegelte Diamanten mit Zertifikat – und zwar zu fairen Marktpreisen! Unsere An- und Verkaufspreise werden auf unseren Bloomberg-Seiten veröffentlicht sowie unseren Kunden auf Anfrage individuell mitgeteilt. So sind Investoren jederzeit über die Marktsituation informiert. Natürlich entscheidet auch die Auswahl der Diamanten selbst über die Liquidität. So sind Halbkaräter grundsätzlich liquider als Einkaräter, aber auch hinsichtlich ihrer Preisentwicklung weniger renditestark.

Unser Tipp: Diversifizieren Sie Ihre Geldanlagen

Nicht zuletzt im Hinblick auf die Wiederverkäuflichkeit sollten Sie ihre Geldanlagen im Segment der Sachwerte stets diversifizieren. So streuen Sie das Risiko und setzen nicht alles auf eine Karte. Anlage-Diamanten sind eine ideale Ergänzung oder Alternative zu anderen Sachwerten, z.B. Gold, Silber oder Immobilien. Diesen Aspekt berücksichtigen wir auch bei der Zusammenstellung von Gold, Silber und Anlage-Diamanten in unseren Depots.

So optimieren Sie die Liquidität von Diamanten-Investments

Wählen Sie marktgängige Diamanten mit guter Nachfrage, denn wie liquide eine Geldanlage in Diamanten ist, entscheidet sich teilweise bereits beim Kauf. Kaufen Sie als Geldanlage stets hochwertige, zertifizierte, versiegelte und mit Laserinskription versehene Anlage-Diamanten, deren Qualität zweifelsfrei nachgewiesen ist. Dies ermöglicht Ihnen eine schnellere Liquiditätsbeschaffung. Sie steigern Ihre Chancen für einen späteren Verkauf und vermeiden Preisverhandlungen unter dem Vorwand, der Diamant müsse zwecks Nachweis der Echtheit zunächst bei einem gemmologischen Institut eingeschickt werden. Möglicherweise sind auch unsere Depots mit einer Kombination aus Edelmetallen und Diamanten für Sie interessant?

Die Liquidität von Edelmetallen im Vergleich zu Diamanten

Physische Edelmetalle sind als Geldanlage bekannter als Diamanten und können schneller wieder verkauft werden. Seit die TASS Wertpapierhandelsbank GmbH An- und Verkaufkurse für Diamanten stellt, ist der Diamanten-Markt allerdings ein gutes Stück liquider geworden. Im Vergleich zu Edelmetallen sind Diamanten jedoch vor allem durch ihren geringen spekulativen Charakter interessant: Edelmetalle unterliegen stärkeren Kursschwankungen, die durch spekulative Marktteilnehmer, wie z. B. Hedgefonds, verursacht werden. Im Diamanten-Markt hingegen können Hedgefonds aufgrund der geringen Marktgröße nicht agieren. Die Entwicklung der Diamanten-Preise unterlag in der Vergangenheit nur geringen Kursschwankungen und folgte einem langfristigen Aufwärtstrend. Wer den Verkauf einer Geldanlage in Diamanten plant, kann sich im Normalfall also ruhig Zeit nehmen, und muss nicht, wie bei physischen Edelmetallen, auf das nächste Kurshoch lauern. Anders als bei Edelmetallen gibt es im Diamanten-Markt nicht einmal Zertifikate oder ETF – man kann Diamanten nur physisch kaufen, und der Markt ist ein natürlicher Markt, der den Gesetzen von Angebot und Nachfrage folgt.

Die Liquidität von Immobilien im Vergleich zu Diamanten

Kaum ein Deutscher zweifelt den Nutzen von Immobilien-Investments an. Doch auch für eine Immobilie muss, wie bei einer Geldanlage in Diamanten, zunächst ein passender Käufer gefunden werden. Anders als Anlage-Diamanten erzeugen diese »immobilen« Geldanlagen jedoch einen teils erheblichen Erhaltungsaufwand. Während die Qualität von Anlage-Diamanten durch eine Zertifizierung sichergestellt werden kann, unterliegt die Investment-Eignung von Immobilien der subjektiven Prüfung eines Gutachters und zahlreichen anderen Faktoren, wie etwa der geografischen Lage oder dem aktuellen Zinsniveau. Das Risiko von Fehlentscheidungen, die sich massiv auf die Wiederverkäuflichkeit der Immobilie auswirken können, kann bei Immobilien erheblich sein.

Früher galten Diamanten als komplizierte, intransparente Geldanlagen. TASS setzt neue Standards in Sachen Transparenz.

Bild der Antwerpener Diamantenbörse Vrije Diamanthandel???
Als Börsenmitglied profitiert TASS von der Liquidität und Marktbreite der weltweiten Diamantenbörsen.
Screenshot - TASS An- und Verkaufspreise für Diamanten bei Bloomberg
Institutionelle Investoren finden aktuelle An- und Verkaufspreise für Diamanten bereits auf Bloomberg unter »TASS5«. Quelle: Bloomberg

Wie transparent sind Diamanten als Geldanlage?

In der Vergangenheit war die Preistransparenz von Anlage-Diamanten stark eingeschränkt. Gerade für Privatanleger gab es keine Übersicht über offizielle An- und Verkaufspreise für Diamanten. Das Fehlen offizieller Börsenkurse für Anlage-Diamanten ist unter anderem auf die zahlreichen preisbildenden Qualitätsmerkmale von Diamanten zurückzuführen. Während physisches Gold als Geldanlage lediglich besonders rein sein sollte, also Feingold der Qualität 999,9, nimmt bei Diamanten-Investments ein komplexes Zusammenspiel aus Gewicht, Farbe, Reinheit und Schliff Einfluss auf die Eignung als Geldanlage.

Um eben diese Preistransparenz auch für Privatkunden darstellen zu können und Diamanten als Geldanlage einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, entwickelt die TASS Wertpapierhandelsbank GmbH derzeit ein Onlineportal mit öffentlichen Preisen für Anlage-Diamanten. Auf der Handelsplattform Bloomberg stehen unsere Diamanten-Ankaufs- und Verkaufskurse professionellen Investoren bereits zur Verfügung. Privatkunden erhalten bei Bedarf telefonisch Auskunft.

Wer Diamanten als Geldanlage kaufen möchte, sollte sich zunächst unbedingt einen Überblick über das aktuelle Preisniveau verschaffen. Nur wer weiß, wo der Markt gerade steht, hat die Chance, Diamanten zu fairen Preisen zu erwerben – umso besser kann die Rendite bei einem späteren Verkauf des Diamanten-Investments ausfallen. Nützliche Tipps für den Preisvergleich von Anlage-Diamanten finden Sie in unserem Artikel Diamanten-Preise.

Die Margenstruktur erwies sich im Diamantenmarkt bislang kaum als kundenorientiert. Privatanleger kaufen Diamanten zur Geldanlage oftmals im Schmuckeinzelhandel. Im Schmuckgeschäft sind allerdings Margen von rund 50 bis 60 Prozent üblich – und das, obwohl die im regulären Schmuckhandel angebotenen Diamanten meist nicht als Geldanlage geeignet sind. So werden für Schmuck oftmals Diamanten mittlerer Qualität verarbeitet. Einzelhändler, darunter die meisten Juweliere, stehen meist weiter hinten in der Lieferkette als professionelle Diamanten-Händler, die an einer Diamanten-Börse zugelassen sind.

Über die Anbindung unserer Händler an die Antwerpener Diamanten-Börse und über internationale Diamanten-Handelsplattformen erzielen wir hervorragende Einkaufspreise, die wir an unsere Kunden weitergeben. Infolgedessen kaufen unsere Kunden Diamanten zu fairen, marktgerechten Preisen. Das stetig wachsende Umsatzvolumen scheint dies zu bestätigen.

Durch das Zertifikat, die Versiegelung und kontrollierte Lieferwege lassen sich Fälschungen sicher ausschließen.

  • Farbveränderte Diamanten

    Farbveränderte Diamanten sind natürliche, echte Diamanten, deren ursprüngliche Farbe mit Hilfe von Gamma-, Neutronen- oder Protonenstrahlung künstlich verändert wurde. Sie müssen im Diamanten-Zertifikat mit dem Zusatz »farbverändert« bzw. »color enhanced« gekennzeichnet werden. Preislich liegen sie weit unter natürlich weißen Diamanten und kommen keinesfalls als Geldanlage in Frage. Die Bestrahlung wird vor allem für Schmuckdiamanten eingesetzt, wobei man meist gelbliche oder bräunliche Diamanten weißer färbt. Aber auch Farbdiamanten, sogenannte »Fancy Diamonds«, können durch Bestrahlung erzeugt werden. Neutronen- oder Protonen-Strahlung kann sogar zu einer Strahlenbelastung durch radioaktive Nebenprodukte führen. Es gibt Edelsteine, die für eine gewisse Zeit in Quarantäne verbleiben, bis ihre Radioaktivität den Grenzwert von 100 Bq/g unterschreitet.

    Foto: Eurico Zimbres, Wikimedia Commons

  • Zirkonia

    Zirkonia sind Einkristalle aus Zirconium(IV)-oxid und chemisch gesehen keine Diamanten. Meist werden sie wie Diamanten geschliffen und oft bis hin zu künstlichen Einschlüssen dem Original angenähert. Brillanz und Ausstrahlung reichen jedoch nicht an hochwertige Diamanten heran: Zirkonia verfügen über eine geringere Lichtbrechung mit einem Index von 2,18 gegenüber 2,42 bei Diamanten. Wirft man einen Zirkonia in Wasser, ist er kaum sichtbar – anders als Diamanten. Die Dichte von Zirkonia (5,8 g/cm³) ist höher als bei Diamanten (3,5 g/cm³), sodass ein Zirkonia etwa um die Hälfte schwerer ist, als ein vergleichbarer Diamant. Mit 8–8,5 Mohs sind Zirkonia weicher als Diamanten. Händler zahlen für Zirkonia im Einkauf ca. 2 Euro/Karat. Onlineshops bezeichnen Zirkonia nicht selten als »hochwertige Kunst-Diamanten« oder kennzeichnen sie mit dem Kürzel CZ für »Cubic Zirconia«.

    Foto: Marcus Saperaud, Wikimedia Commons

  • HPHT-Diamanten

    HPHT-Diamanten (High-Pressure-High-Temperature) sind künstlich hergestellte, aber aus chemischer Sicht echte Diamanten. Während natürliche Diamanten Oktaeder bilden, kristallisieren HPHT-Diamanten als Kubo-Oktaeder mit dodekaedrischen und trapezförmigen Flächen. In geschliffener Form können nur gemmologische Institute den Nachweis erbringen, deshalb ist die Zertifizierung und Versiegelung so wichtig. Auch HPHT-Diamanten müssen als »synthetisch/synthetic« bzw. »künstlich/artifical« gekennzeichnet werden. General Electric und De Beers stellen HPHT-Diamanten in großen Mengen her. Graphit wird mit Hilfe eines metallischen Katalysators bei ca. 60.000 bar Druck auf 1500–1600 °C erhitzt. Ein Diamant wächst, je nach Gewicht, in ca. 8–14 Tagen und kann in Weiß, Gelb, Orange, Grün und Blau erzeugt werden. Echte Diamanten lassen sich so aufhellen.

    Foto: Wikimedia Commons

  • CVD-Diamanten

    CVD-Diamanten werden durch Gasphasenabscheidung (Chemical Vapor Deposition) gezüchtet. Sie sind chemisch und physikalisch identisch mit natürlichen Diamanten und als synthetische Ware kennzeichnungspflichtig. Nur gemmologische Institute können den Unterschied feststellen. Ein Impfkristall wird mit Mikrowellen in einem Plasma aus Wasserstoff und Methan erhitzt, in nur 12 Stunden wächst ein Karat. Je reiner der Impfkristall, desto weniger Einschlüsse. Dünnste Schichten sind ebenso möglich wie eine Anlagerung auf metallenen Werkzeugen. Die hohe Härte, Wärmeleitfähigkeit und breitbandige optische Transparenz ermöglicht High-Tech-Anwendungen wie optische Linsen, Teile für Hochleistungslaser oder Röntgenanoden. Weil die meisten CVD-Diamanten braun sind, muss die Farbe oft nachträglich mit dem HPHT-Verfahren aufgehellt werden. CVD-Diamanten kosten nur etwa 10 € pro Karat.

    Foto: Steve Jurvetson, Flickr

  • Moissanit

    Moissanit ist kein Diamant, sondern Siliciumcarbid. Er wird häufig als günstiger Diamant-Ersatz für Schmuck verwendet. Beim Echtheitsnachweis gibt erst ein gemmologisches Zertifikat mit Versiegelung Sicherheit. Bei der Herstellung werden Quarzsand und Kohlenstoff bei 2000–2300 °C innerhalb von nur 36 Stunden zu Moissanit, wobei Qualität, Reinheit und Farbe beeinflussbar sind. Mit 9,25 Mohs ist Moissanit etwas weicher als Diamant. Hinsichtlich Brillanz und Dispersion können Moissanite Diamanten durchaus das Wasser reichen. Ihre spezifische Dichte liegt mit 3,21 geringer als bei Diamanten (3,52). Die Lichtbrechung (2,65 - 2,69) ist anders als bei CVD-, HPHT- und natürlichen Diamanten, und nur durch eine der Kronenfacetten sichtbar: Das Licht wird anstatt in einen in zwei Lichtstrahlen aufgebrochen, sodass die Kalette und jede einzelne Facette doppelt zu sehen ist.

    Foto: Flickr, 3BL Media

Sind synthetische Diamanten genauso viel Wert wie echte?

Künstliche Diamanten gingen bereits in den 1950er Jahren in Serienproduktion. Dies beeinflusste die Preisentwicklung von Diamanten zur Geldanlage keineswegs nachteilig – vielmehr stiegen die Diamanten-Preise langfristig unbeeindruckt weiter und Diamanten erweisen sich bis heute als attraktives Investment. Darin lässt sich der Diamanten-Markt gut mit dem Kunstmarkt vergleichen: Auch wertvolle Kunstwerke stiegen bisher stets im Wert, obwohl man mit Hilfe moderner Technologien seit geraumer Zeit glaubhafte Reproduktionen anfertigen kann. Wie bei Kunst auch ist der Wert von Diamanten eben nicht von ihrer Reproduzierbarkeit abhängig, sondern von ihrer Seltenheit und Schönheit, und ihrem Wert für den Menschen. So misst der Mensch Diamanten und Edelsteinen seit Jahrtausenden einen einzigartigen Wert bei, und sie sind kulturell tief verankert.

Durch die Kontrolle der Lieferwege von der Mine bis zum Zertifizierungsinstitut lässt sich sicherstellen, dass synthetische Diamanten oder farbveränderte Steine nicht in den Handel gelangen. Wer sich bei der Geldanlage stets an die goldene Regel hält, versiegelte Diamanten mit Zertifikat und Lasergravur zu kaufen, muss sich keine Sorgen machen. Die anerkannten gemmologischen Institute verfügen über modernste Prüftechniken, um künstlich hergestellte und natürliche Diamanten zweifelsfrei zu unterscheiden. Diamanten, die durch den Menschen behandelt oder erzeugt wurden, müssen stets gekennzeichnet werden, zum Beispiel durch die Worte »synthetisch/synthetic«, »künstlich/artifical« oder »farbverändert/color enhanced«.

Synthetische Diamanten können heute mit unterschiedlichen Herstellungsverfahren erzeugt werden, liegen aber preislich immer deutlich unter hochwertigen natürlichen Diamanten. Meist werden sie entweder industriell eingesetzt, oder für Billigschmuck. Synthetische Diamanten werden heute durch eine wachsende Zahl von Unternehmen in aller Welt erzeugt. Seither sieht man sich auch bei der Geldanlage mit dem Einwand konfrontiert, Diamanten seien, anders als Gold oder Silber, beliebig reproduzierbar, und infolgedessen kein geeignetes Investment. Gleichermaßen könnte man behaupten, der Absatz hochwertiger Markenhandtaschen sei massiv rückläufig, seit China oder die Türkei billige Fälschungen auf den Markt werfen. Selbstverständlich bedienen Imitate stets einen vollkommen anderen Markt – im Fall von Diamanten den Markt für Billigschmuck.

Gold und Silber

Bei uns erhalten Sie Edelmetalle zu günstigen Konditionen, mit der Abwicklungssicherheit einer Bank.

Diamanten-Preise

Wir führen ausschließlich zertifizierte, versiegelte Anlage-Diamanten zu fairen, marktgerechten Preisen.

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Unsere Depots beinhalten einen attraktiven Anlage-Mix aus Gold, Silber und Diamanten.